100% Ausgleich für Lockdown-Schließung


Eine vom Land erzwungene Schließung ist für uns alle der Supergau. Wir möchten unsere Mitglieder natürlich bestmöglich zufriedenstellen, aber müssen auch unsere Rechnungen bezahlen und Arbeitsplätze erhalten. Denn sonst haben auch die Mitglieder nach dem Lockdown nichts mehr, weil wir weder das Studio, noch das Personal erhalten konnten.  

Unser Ausgleich: Kein Cent verloren

Obwohl die Rechtsprechung vorsieht, keinen Ersatz für die weiter bezahlten Beiträge während des Lockdowns zu bieten, möchten wir als Wertschätzung für unsere treuen Mitglieder Folgendes anbieten:

Der bezahlte Beitrag während Lockdown wird zu 100% als Vorauszahlung verbucht und wir erbringen dafür im Nachhinein auch die volle Leistung. Nach Ablauf eines beendeten Abos kann das Mitglied die gesamte Zeit kostenlos nachnutzen, die wegen der Schließung/en nicht nutzbar war. Also all die Zeit, in der wir nicht per Terminvereinbarung öffnen konnten.

Dazu einfach kurz vor Ende der Mitgliedschaft mit uns Kontakt aufnehmen. Wir richten dann alles ein. Auch wenn es erst in ein paar Jahren sein sollte – kein Problem. Wir haben den Zeitanspruch für jedes Mitglied bereits gespeichert.

Antworten auf häufige Fragen:

Wie auch den Medien zu entnehmen ist, sind die versprochenen Hilfsgelder kaum oder noch gar nicht geflossen. Auch eine unveröffentlichte Änderung der Regierung in den Voraussetzungen für die Hilfen sorgt dafür, dass wir und viele weitere Unternehmen kaum die versprochenen Hilfen bekommen. Dazu kommt, dass die Spätfolgen (wie sinkender Mitgliederbestand wegen keiner Möglichkeit, Neu-Mitglieder aufzunehmen) in unserer Branche überhaupt nicht staatlich unterstützt werden. Wir müssen das alles komplett selbst finanzieren. Deshalb bleibt uns nur, der aktuellen Rechtsprechung zu folgen (Siehe: Wie ist die rechtliche Situation?) und die Beiträge normal zu buchen. Wir sind dringend darauf angewiesen, um das Angebot für unsere Mitglieder auch nach dem Lockdown weiterhin anzubieten. Aber im Gegenzug bieten wir unseren Mitgliedern einen vollen Ausgleich des belasteten Beitrags und Online-Trainingsmöglichkeiten.
Die meisten unserer Mitglieder unterstützen uns und wir sind ihnen sehr dankbar dafür! Auch wir werden auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Denn durch teilweise nachträglich (!) gestrichene Hilfen der Regierung zahlen wir einen Teil der aktuellen Schließung und vor allem die kompletten Spätfolgen nach Wiedereröffnung aus der eigenen Tasche. Es ist also ein riesen Irrglaube, wir würden ja "so viele Hilfen" erhalten. Wir möchten uns hier nicht politisch äußern, aber jedes Unternehmen kann bestätigen, dass die im Fernsehen gezeigten Versprechungen nicht immer stimmen. Es geht ja oft darum, dass die Politiker öffentlich gut dastehen - das darf man nicht vergessen. Fast alle Unternehmen warten noch auf die erste Hilfe aus November, Spätfolgen unserer Branche (keine Möglichkeit gehabt, den Mitgliederbestand durch Neumitglieder zu erhalten) tragen wir selbst. Wir sind dazu in der Lage, viele andere nicht. Wir bereiten uns auch schon jetzt gut auf die Wiedereröffnung vor und wir tragen auch jeden Monat unsere Kosten und Neu-Investitionen für unsere Mitglieder. Das wird zum Großteil aus unseren Ersparnissen finanziert. Deshalb ist es auch so wichtig, dass wir die Beiträge erhalten. Aber wir geben dafür ja auch 100% Ausgleich mit der Zeitgutschrift. Nicht 1 Cent wird also zu viel bezahlt. Jeder Beitrag zu 100% verwertet und benötigt. Diese Handhabung machen wir zwar freiwillig für unsere Kunden, entspricht aber auch der Empfehlung des Verbraucherschutzes. Dass es für alle eine Geduldsprobe ist, steht außer Frage! Es betrifft alle Anbieter, alle Branchen, alle Kunden. Aber anstatt uns den schwarzen Peter gegenseitig zuzuschieben, sollten wir eher die Regierung dazu bewegen, so "nicht ganz durchdachte" Lockdownregeln zu ändern. Lockdown ist ok und wie wir wissen, funktionieren unsere Clubs dank der investierten Technik ohne Probleme per Online-Terminvereinbarung zum Training. Aber die Regierung macht lieber einige Läden voll mit Leuten (Supermarkt z. B.) und schließt dafür alle anderen, die keinerlei oder deutlich weniger Ansteckungsrisiko verursachen. Das ist die Katastrophe für uns alle. Denn für den Lockdown selbst und diese Entscheidungen kann weder ein Mitglied von uns etwas - noch wir. Die meisten Fitnessstudios in Deutschland verlangen ihre Beiträge weiter (wegen der Rechtssprechung). Wenn sie das nicht täten, kann es bittere Absagen für eventuelle Hilfen geben, welche die Branche wegen den Spätfolgen dringend gebrauchen kann. Wir sind sehr dankbar, dass ihr diesen langen, wichtigen Text bis hier hin gelesen habt. Wir möchten euch mit den Beiträgen nichts Böses, sondern euren Sport, Ausgleich und Gesundheit auch nach dem Lockdown ermöglichen.
Bezahlung von Mitarbeitern für den Erhalt der Arbeitsplätze, Mieten, Darlehen, Leasingraten, Energie usw., damit unsere Mitglieder nach der Schließung wieder wie gewohnt aktiv werden können. In manchen Anlagen werden Renovierungsarbeiten durchgeführt (in diesem Lockdown in 5-stelliger Höhe). Zusätzlich investieren wir in ein Online-Terminbuchungssystem und stellen extra Gelder für die vorzeitige Eröffnung im Lockdown zur Verfügung. Zudem haben wir in ein automatisiertes Zugangssystem für alle Standorte über 60.000 € investiert. So können wir auch nach dem Lockdown sicher öffnen und unsere Mitglieder dürfen immer als erstes aktiv werden. Außerdem gleichen wir den Mitglieder- und Beitragsschwund durch unsere eigenen Ersparnisse aus.
Die aktuelle Rechtsprechung erklärt das unter anderem wie folgt: Ein Ereignis höherer Gewalt (wie ein Lockdown) ist so außergewöhnlich und vertragsfern, dass weder das Mitglied, noch das Studio das Risiko tragen soll. Zitat des Gerichts: "Die Covid-19-Pandemie fällt in die Kategorie der sogenannten Störung der großen Geschäftsgrundlage und trifft die Gesellschaft als Ganze." Daher erfordert es auch solidarisches Handeln der Gesellschaft und die Folgen können nicht nur dem Mitglied oder dem Studio allein überlassen werden. Jede Seite trägt daher ihr eigenes Risiko: Das Studio muss während des Lockdowns seine Kosten weiter bezahlen und das Mitglied muss seinen vereinbarten Beitrag weiter leisten. Dadurch wird der Schaden (von keinem der beiden verursacht) zwischen Mitglied und Studio aufgeteilt. (Quelle: Landgericht Würzburg, Endurteil vom 23.10.2020 gegen die Verbraucherschutzzentrale Würzburg). Weitere Urteile hierzu sind AG Zeitz, Urteil vom 01.12.2020 - 4 C 112/20 und AG Ibbenbüren, Urteil vom 27.11.2020 - 3 C 300/20 und Amtsgericht Paderborn, Urteil vom 09.07.2021, 57a C 245/20

Wir halten unser Wort. Seit 1983.
Aber gerne können Sie diese Internetseite auch für Ihre Unterlagen ausdrucken.

Unser Bonus: Online-Sportprogramm für zuhause

Viele Übungsvideos, persönlicher Online-Trainerservice und das Krankenkassen-bezuschusste Online-Ernährungsprogramm warten auf Sie! Jetzt persönliches Passwort für unser kostenloses Online-Sportportal für Mitglieder anfordern:

eMail mit Betreff „Ersatz-Sport“ und Textinhalt:
Vollständiger Name,
Studiostandort und
Mitgliedsnummer (falls zur Hand)

an sport[ät]proferrarius.de Wir schicken dann sofort das persönliche Passwort und den Link zum Trainings-Portal (falls die Antwort-eMail länger als 1 Minute braucht, Spam-Ordner kontrollieren).

Danke für Ihre Unterstützung!
Die Familie Schmidt und alle Studio-Teams